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Mittwoch, Februar 17, 2016 - 00:00

Parkpläne, Flyer, Poster, Coupons, Anzeigen, Werbebanner, das Mitarbeiter-Handbuch, Menükarten, Logos, Schilder… Und das teils in mehreren Sprachen. Die Print- und Online-Produkte, die in der Advertising-Abteilung von Movie Park Germany entstehen, sind äußerst vielfältig und anspruchsvoll. Dabei ist nicht nur das Einhalten der richtigen Formate von entscheidender Bedeutung, sondern auch das richtige Verhältnis von Text und Bild. „Am besten ist es, wenn ich so wenig Text wie möglich bekomme. Weniger ist mehr. Und wenn der Text aussagekräftig ist, dann braucht man auch nicht viel davon. Das heißt, es ist wieder Platz für Bilder – denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte“, weiß Lena, Auszubildende zur Mediengestalterin Technik und Gestaltung mit der Fachrichtung Digital und Print –einfach gesagt „Grafikerin“.

Während der Park selbst sich noch im Winterschlaf befindet, heißt es im Bereich Advertising, der Teil der Marketing und Sales Abteilung ist: Gestalten und kreativ sein bis die Rechner qualmen. Denn kaum haben sich die Tore in der vergangenen Saison geschlossen, beginnen schon wieder die Vorbereitungen für das neue Jahr.

Lena ist zusammen mit ihrer Ausbilderin Miriam für die visuelle Aufbereitung und Gestaltung der vielen Werbematerialien und Mailings rund um den Movie Park zuständig. „Ein reiner Infotext ist nicht wirklich spannend. Erst durch passende Bilder und übersichtliche Grafiken werden solche Materialien ansprechend für die Besucher“, weiß Lena. Meist sind die Texte für die Flyer vorgegeben. Diese setzt Lena dann in das Layout, manchmal muss sie nochmal kürzen oder umschreiben, damit es passt.

Auch wenn reichlich Kreativität in der Gestaltung der Produkte gefragt ist, einige Vorgaben für das Corporate Design, dem einheitlichen Erscheinungsbild des Unternehmens in allen Medien, müssen eingehalten werden. So muss das Logo immer an der gleichen Stelle sitzen, die vorgegebenen Farben und Schriftarten müssen passend gewählt werden und die Größe des Flyers beträgt in den meisten Fällen DIN 105x210 mm. Somit ist gewährleistet, dass jede Person einen Movie Park Flyer auf den ersten Blick als solchen wiedererkennt.

Die Flyer werden mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen erstellt. Adobe Photoshop, InDesign und  Illustrator sind hier die Gängigsten. Programme, die einen schnellen Computer und sehr viel Speicherplatz benötigen.


Ein Blick über die Schulter zeigt Lena beim Gestalten eines neuen Movie Park Germany Flyers. Ein Blick über die Schulter zeigt Lena beim Gestalten eines neuen Movie Park Germany Flyers.
Um Federn oder feine Härchen freistellen zu können, benutzt Lena ein professionelles Grafiktablett, welches sie mit einem Stift bedient. „Es ist einfach angenehmer, denn nach zwei Stunden Klicken mit der Maus bekommt man einen Krampf in der Hand“,  lacht Lena.

Bis das Projekt fertig zum Druck ist, dauert es manchmal je nach Arbeitsumfang und Projekt bis zu zwei Wochen oder länger. Außerdem kann es sein, dass kurz vorher immer noch wichtige Informationen abgeändert werden müssen.


Wenn alles aufeinander abgestimmt ist, wird die Datei finalisiert, an eine Druckerei weitergegeben und dort gedruckt und zugeschnitten. „Auf Papier“ gelangen die Werbematerialien wie zum Beispiel Flyer in den Park und werden an der Kasse, am Info-Point und im Gäste-Service an interessierte Besucher verteilt.

So wird das kreative Repertoire von Lena nach und nach um ein paar Exemplare erweitert. Die Ordner füllen sich. Seit Beginn ihrer Ausbildung zählt sie fast 500 Entwürfe. Nun bereitet sich Lena auf die nächsten Projekte vor, wie zum Bespiel das Mitarbeiterhandbuch oder die Gruppenflyer für die Saison 2016.


Nur ein Bruchteil der Printprodukte, die jedes Jahr vom Movie Park produziert und ausgegeben werden. Nur ein Bruchteil der Printprodukte, die jedes Jahr vom Movie Park produziert und ausgegeben werden.